Pressezitate

Music For Bigband

„Da steht einer vor einer exzellenten Bigband und freut sich hörbar. Dass der Klangkörper seinen harmonischen Fantasien endlich Gestalt verleiht. Dass die Solisten sich gegenseitig befeuern. Dass aus seinen alten Kompositionen auf verblüffende Weise neue Triebe keimen. Dass sich ein derart großer Klangkörper auch ganz gut abseits des sechsspurigen Mainstream auf holprigen Wegen ins Niemansland der Musik fortbewegen kann. Jonas Schoen und die hr-Bigband passen zueinander. Weil der Hamburger Saxofonist mit Wohnsitz in Berlin das Orchester im März 2006 nicht in ein zu enges Korsett aus Noten und Taktstrichen quetschte, kommt es schlank, beweglich und attraktiv daher. Schoen zeigt, dass die lange Leine gerade bei größeren Kindern oftmals Wunder wirkt. Ein pädagogisches Konzept, das bereits bei seinen Quartett-Projekten zu knisternden Netzwerken von enormer Dichte führte. Auf dem fein austarierten Bandsound surfen Axel Schlosser („Obstacles“), Toni Lakatos („Après-Midi“), Peter Reiter („Gingerlein“) oder Peter Feil (über Effektgerät im 70er-Jahre-angehauchten „Mars in Uterus“). Schoen selbst steuert behutsam den Lauf der Dinge, dirigiert ohne Chefattitüde und rundet seine variablen Arrangements mit passgenauen Soli ab. Ein Genussmoment, dass die Zuhörer nachempfinden können.“
(Jazzthing Sept. 08)

„Wenn man nicht alles selber macht… Der Saxophonist Jonas Schoen, vor allem bekannt durch seine Quartett-CD’s – zuletzt durch die sehr schöne Tango/Nicht-Tango-Mischung „Travesía“ -, hat auch ein Faible für sinfonische Großformationen. (…) Im Opener „Gingerlein“ (…) lässt Schoen bereits die volle Wucht des großen Ensembles aufblitzen. „Mars in Uterus“ ist dann der Höhepunkt der CD. Die durch Effekte verfremdete Posaune von Peter Feil spielt ein Solo, das in seiner schieren Monstrosität in andere Dimensionen aufbrechen lässt. Die verwischten Klangschlieren, mit denen Schoen hier arbeitet, könnten im Quartett nie so eindrucksvoll klingen und sind ein guter Beleg dafür, dass eine Bigband nicht ausschliesslich dafür da ist, Druck zu machen. (…) Das „Vol.1″ im Titel lässt anklingen, dass da noch was nachkommt. In dieser Qualität lassen wir uns das gerne gefallen.“
(Jazzthetik Sept. 08)

„Man kennt ihn als talentierten Saxophonisten auf der bundesdeutschen Jazzerszene, seine Qualitäten als Arrangeur für Jazz-Orchester hat Jonas Schoen bisher noch nicht für die große Öffentlichkeit unter Beweis gestellt. Die Zusammenarbeit mit der hr-Bigband beendet dieses Versäumnis. Die Musik, die Schoen für diese Einspielung komponiert und arrangiert hat, zeugt von großen Fähigkeiten, Töne von großorchestralen Dimensionen zu setzen. Schoens Musik … orientiert sich an intensiven Melodiebögen und deren Variation und Ausgestaltung. Schoens Satz-Legati und ineinander verschachtelten Harmonien erinnern an die Arrangeur-Sprache eines Bob Brookmeyer und Gil Evans oder die Alben von Maria Schneider – an der Moderne und europäischer Konzertmusik geschulte Big-Band-Musik. Ein Terrain, auf dem sich nicht nur Jonas Schoen als genauso einfallsreicher Saxophonist profilieren kann: Die hr-Bigband erweist sich als großartiger, voluminöser und strahlkräftiger Klangkörper mit jeder Menge hervorragender Solisten in ihren Reihen.“
(Jazzpodium Sept. 08)

Travesía

„Mit „Travesía“ stiftet er eine der leidenschaftlichsten, schlüssigsten Stilpaarungen der vergangenen Jahre. Ein Werk voller Magie und Energie.“

„Jonas Schoen ist einer der besten deutschen Jazzsaxophonisten. Das hat nicht nur der TAGESSPIEGEL apodiktich so festgestelt, das zeigt Schoen auch einmal mehr auf seiner aktuellen CD Travesia.(…)

Jonas Schoen stellt eine Verbindung zwischen Tango und Jazz her, als ob es nie Schwierigkeiten bei diesem speziellen Crossover gegeben hätte. (…)

Das Album ist vielmehr eine knapp einstündige musikalische Reise in die man eintauchen kann und aus der man erfrischt und belebt wieder auftaucht. (…)

Das Studio vom rbb hat jedenfalls Ende Juni 2006 eine Sternstude erlebt – denn da hat Jonas Schoen es mit fünf Musikerinnen und Musikern betreten, um Travesía aufzunehmen. Sein eigenes Label „schoener hören music“ zu nennen, verpflichtet eben.“

(Jazzthetik Sept/Okt 07)

Five And Fortunes

„Jonas Schoen gilt längst als einer der besten und neugierigsten Instrumentalisten der jüngeren deutschen Jazzszene.”
(Jazzthing Februar ’05)

„Die Arbeit mit seinem Quartett hat zu einer Souveränität geführt, die sich nicht in der spontanen Energie modernen Spiels mit Bass, Klavier, Drums, Saxophon genügt, sondern geprägt ist von hohem Formbewusstsein und reizvollen Motiven. Das ist selten und wirklich schön zu hören.”

(Leipziger Volkszeitung 11. Februar ’05)

„Jonas Schoen bestätigt einmal mehr seinen Ruf als einer der talentiertesten und ausdrucksstärksten Saxofonisten seiner Generation. Die spirituelle Qualität seines Tons allein lohnt den Erwerb dieser feinen CD.”

(Stereo März ’05)

„eine CD, die mehr Geheimnisse birgt, als man auf den ersten Blick erkennen kann” (Jazzthetik März ’05)

„Auf CDs des Saxophonisten und Komponisten Jonas Schoen kann man sich immer freuen. Zum einen, weil der Wahlberliner vor allem am Sopransaxofon über ein sehr eigenständiges Vokabular verfügt, und weil er zum anderen versteht, komplexe und trotzdem einprägsame Stücke zu schreiben.”

(Jazzthetik Februar ’05)

„Jonas Schoen gibt jedem Stück Zeit zu atmen. Man hat den Eindruck, dass alles zum rechten Zeitpunkt kommt.”
(Jazzthetik Februar ’05)

„Die tolle Band und der große Sound am Saxofon machen Spaß beim Hören von Five and Fortunes.”
(Jazzthetik Februar ’05)

„Der Berliner hält hier, was der Name seines Labels „Schoener Hören“ verspricht: Die Stücke sind entspannt und doch nie gefällig. Das ist moderner, frischer, lebendiger Jazz.”
(Stereoplay März ’05)

„Jonas Schoen weiß, wie man ein Publikum in seinen Bann zieht.” (Tip Berlin 21. April ’05)

„intelligent, swingend und trotzdem eingängig” (Süddeutsche Zeitung 22. April ’05)

„Sein neues Album durchforstet ausdrucksstark die Gefilde eines zeitlos modernen Jazz, der Bebop kennt, aber Fusion nicht verachtet.” (Bremer Nachrichten /Weser Kurier 9. April ’05)

„ein aufgeklärtes Jazzpanorama zwischen nervösem Bebop, einem offenen Groove-orientierten Sound und zarten, lyrischen Balladen, unter deren Oberfläche es mächtig rumort. Schoens von großzügigen Bögen gekennzeichnetes Spiel auf dem Alt- und Sopransaxofon sowie einer selten so „schoen“ gehörten Bassklarinette bleibt selbst in rasendschnellen Titeln elegant, lässig und sensibel.”
(Bremer Nachrichten / Weser Kurier 15. April ’05)

„Schoens Kompositionen verbinden die melodische Entschiedenheit des Pop, die strukturelle Präzision der klassischen Musik und den motivtreuen, variationsreichen Minimalismus eines Soundtracks mit der Spontaneität und dem Einfallsreichtum des Jazz.”

(Bremer Nachrichten / Weser Kurier 15. April ’05)

„Ein kollektives, spannendes Klangbild. Erstklassig.” (Bremer Nachrichten / Weser Kurier 15. April ’05)

„Spannend ist diese Musik, frisch und modern”
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13. Mai ’05)

„eigene, sehr aufgeschlossene, farben- und facettenreiche Jazzmusik mit starker Verhaftung im Modern Mainstream“
(Mainzer Rhein-Zeitung, 27. April ’05)

„Jonas Schoen glänzt „durch expressive Spielkunst, melodischen Einfallsreichtum und rhythmische Spitzfindigkeit.”
(Mainzer Rhein-Zeitung, 27. April ’05)

„Beim Jonas Schoen Quartett stimmt die Chemie” (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13. Mai ’05)