Jonas Schoen wurde 1969 in Hamburg geboren und lebt in Berlin.
Er ist Professor für Komposition, Saxophon und Ensemble an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Mit seiner eigenen Musik ist er gern gesehener Gastdirigent und Solist bei der NDR-Bigband und der hr Bigband. Er leitet außerdem regelmäßig das Berliner Jugend Jazz Orchester.
Das Jonas Schoen Quartett (Buggy Braune – p; Pepe Berns - b; Heinz Lichius - dr) ist berüchtigt für mitreissende Konzerte voller virtuoser Spielfreude und sensibler Interaktion. Das Quartett veröffentlichte die CDs „Neindo“, „My Middle Name“, „Five and Fortunes“ sowie „Travesía“, auf der außerdem Sandra Hempel (git.) und Friedrich Paravicini (cello) zu hören sind. Schoen selber spielt auf „Travesía“ auch Bandoneón.
Um künstlerisch unabhängig seine Musik veröffentlichen zu können gründete er 1999 sein Label Schoener Hören Music, dessen Katalog mittlerweile 30 Veröffentlichungen umfasst.
Jonas ist Mitglied von „Büchners Erben” der Band der Robert Wilson-Inszenierung „Leonce und Lena”, ebenfalls spielt er in der Wilson Inszenierung der Dreigroschenoper, beide am Berliner Ensemble. Gastspiele und Tourneen führten ihn u.a. nach Paris, Amsterdam, Prag, Athen, Tel Aviv, Bergen (Norwegen), Estland, Lettland, Polen, …
Er ist musikalischer Leiter der Soulkitchen Cookin`Crew, Leadaltist in Marc Secaras Berlin Jazz Orchestra (Leitung Jiggs Whigham), spielt in Marc Muellbauers „Kaleidoscope“ und regelmäßig mit Thärichens Tentett.
Neben dem Alt- und Sopransaxophon spielt er auch Bassklarinette, Bandoneón und Flöte.
